Über mich – Heilpraktiker Ron Kuleßa in Magdeburg
Wie meine Heilpraktiker-DNA geprägt wurde
Ich bin Ron Kuleßa, Heilpraktiker in Magdeburg. Seit über 20 Jahren behandle ich Menschen, die in der Schulmedizin nicht finden, was sie suchen. „Keine dauerhafte Lösung“, „zu nebenwirkungsbehaftet“, „zu riskant“ – das sind die Kritikpunkte, die ich häufig höre.
Es ging also in meiner Praxis nie darum, einfach nur alternativ zu sein. Es ging von Anfang an darum, Ergebnisse zu erreichen, die die Schulmedizin nicht bieten kann.
Dass ich diese Fähigkeit entwickeln konnte, hängt mit meinem Lebensweg zusammen. Was mir das Leben als Rüstzeug mitgab und welche Prüfungen es für mich bereithielt.
Mein Weg Als Heilpraktiker
Familientradition, Informatikerpräzision und eigene Schmerzerfahrung
Wie meine Ur-Oma Hedwig das Fundament schuf
„Merkst du, wie sich das Gewebe wehrt? Mach weniger, dann folgt es deinen Händen.“
Das manuelle Behandeln habe ich als Kind genauso selbstverständlich gelernt wie das Falten eines Papierfliegers. Meine Uroma Hedwig hat es mir beigebracht. Nebenbei, wie Omas das eben machen.
Sie ist gestorben, als ich 13 war. Lange wusste ich nicht, welches Erbe ich bekommen hatte. Ich wusste nicht mal, dass ich etwas Besonderes kann.
Erst als ich 26 Jahre später in meiner Cranio-Sacral-Ausbildung Dinge spüren konnte, die noch niemand erklärt hatte, merkte ich, dass mit meinen Händen etwas anders sein muss. Ich verstand die Sprache des Körpers, weil ich sie bereits als Kind gelernt habe.
Dadurch konnte ich meine Ausbildung in Cranio-Sacral-Therapie in zwei statt in drei Jahren abschließen, indem ich parallel Seminare besuchte, die eigentlich für spätere Ausbildungsstufen vorgesehen waren.
Wie ich lernte, Logik zu materialisieren
Als ich studiert habe, gab es noch keine Spezialisierungen wie Wirtschaftsinformatiker, Medieninformatiker oder Medizininformatiker. Ich gehöre zu der Generation Informatiker, die vom ABS eines Autos über die Steuerung eines Flugzeuges bis zu einem medizinischen Gerät gefälligst alles zu verstehen und zu programmieren hatte.
„Bei diesem Studium geht es nicht primär um Wissen. Sie lernen hier logisch-analytisches Denken, das Sie Lösungen finden lässt, die alle übersehen, die nicht so denken können wie ein Informatiker. Und Sie lernen hier, sich in jedes Fachgebiet einzuarbeiten, um Ihr logisch-analytisches Denken darauf anwenden zu können.“
So etwas hat Prof. Volkmar Richter (Betriebssysteme) häufiger gesagt. Damals hielt ich das für einen Überschwang an Berufsstolz. Jahre später wurde dieses Können meine eigene Rettung, als ich im Statistik- und Leitlinien-Sumpf der Schulmedizin zu versinken drohte. Heute ist es der Rettungsanker für meine Patienten.
7 Jahre Schmerzen – 7 harte Lehrjahre
April 1999: Auf einmal Rückenschmerzen. Bandscheibenvorfall.
Ich ging zu Orthopäden. Zu Neurochirurgen. Zu Schmerzmedizinern. Zu Sportmedizinern. Und natürlich zu Physiotherapeuten. Spritzen, Medikamente, Entblockieren, Muskelaufbautraining, manuelle Therapie, Wärmebehandlung, Neurotraining, Aushängen… Alles half nur kurzfristig. Die Rückenschmerzen blieben und vermiesten mir den Tag. Jeden Tag!
Keinen Arzt schien es zu interessieren, was es für einen Menschen bedeutet, dauerhaft mit den Folgen zu leben. „Um Ihren Nerv nicht zu schädigen, fräse ich hier etwas weg.“ Der Neurochirurg zeigte auf sein Wirbelsäulenmodell. „Mit der entstehenden Instabilität kann man leben.“ Was soll ich mit Anfang 30 mit so einer Nachricht?
Ich musste mir eingestehen: Die Schulmedizin hatte versagt. Nicht einzelne Ärzte, sondern das komplette System. Mit dem Blick eines Informatikers erkannte ich warum: Fokus auf den Symptomen, Ursachensuche schematisch und oberflächlich.
Was erzeugt das Problem? In der Alternativmedizin wurde genau diese Frage in den Mittelpunkt gestellt. Was hier fehlte, war Systematik. Die brachte ich als Informatiker mit. Ich fügte zusammen, was zusammengehört.
Ich fand Behandler mit tiefem Verständnis für ihre Methoden. Und fand die Kombination, die mich Schritt für Schritt schmerzfrei werden ließ. Dauerhaft. Bis heute.
Happy End? Nicht ganz. Denn jetzt sah ich klar, dass auch andere durchs Raster der Schulmedizin fallen. Und ich konnte nachfühlen, wie das ist…
...und auf einmal ergab alles einen Sinn
Feine Methoden, die bessere Ergebnisse lieferten als alles, was mir das schulmedizinische System angeboten hatte. Was mich als Patient faszinierte, brachte mein Weltbild als Informatiker ins Wanken: Sie schienen gegen das Ursache-Wirkungs-Prinzip zu verstoßen.
Also belegte ich einen Kurs nach dem anderen, später ganze Ausbildungen. Und ich fand etwas, was ich als Informatiker liebe: Intelligenz statt Kraft. Wirkungen, die sich mit oberflächlichem Wissen nicht erschließen, sondern das tiefe Eintauchen in die Methode erfordern.
Dann kam der Härtetest. Menschen in meinem Umfeld hatten gesehen, wie ich mich vom mürrischen Dauerkranken zum lebensfrohen Gestalter meines Lebens entwickelt hatte. Die Frage kam: „Kannst du mir helfen?“ Ja, ich konnte. Ich konnte mit dem erworbenen Wissen und Können Wirkungen erzielen, die das gesamte schulmedizinische System nicht hingekriegt hatte.
Und ich merkte: hier kann ich mehr bewirken als an der Tastatur. Ich hatte meine Berufung gefunden.
Fachliche Qualifikation, Berufspraxis & Erfahrung als Lehrer
Ausbildungen & Qualifikationen
- Heilpraktiker (nach HeilPRG
- Cranio-Sacral-Therapie (CSVD e. V.)
- 3-jährige Grundausbildung
- 6 Jahre bis zum Master-Praktizierenden
- 11 Jahre bis zur Lehreranerkennung
- Osteopath nach BVO-Richtlinien (bei vielen Krankenkassen gelistet)
- Traditionelle Chinesische Medizin (TCM): Ausbildung bei Meister Cheng
- Cranio-sacrale Kinder- und Säuglingsbehandlung
Spezielle Weiterbildungen
- Somato-emotionale Lösungsarbeit (Psychosomatik)
- Traumatherapie (u. a. Upledger, Levine)
- Neurophysiologie
- Hirn- und Nervensystem
- Wirbelsäule und Gelenke
- Schädel und Kiefer
Lehrerfahrung
- Lehrer für Cranio-Sacral-Therapie (CSVD-zertifiziert)
- Lehrer in der Heilpraktikerausbildung (Bildungseinrichtung vom LVwA Sachsen-Anhalt anerkannt)
Berufserfahrung
- Behandlungserfahrung seit 2006
- Eigene Praxis für ursachenorientierte Alternativmedizin seit 2010
- Langjährige Erfahrung mit komplexen und chronischen Krankheitsverläufen, bei denen konventionelle Standardtherapien keine ausreichende Linderung erzielen konnten.
Cranio-Sacral Therapeut und Lehrer in Magdeburg
Cranio-Sacral-Therapie.
Ein zentraler Schwerpunkt
meiner Arbeit
Feine manuelle Arbeit am Nervensystem
Ein wesentlicher Schwerpunkt meines therapeutischen Arbeitens ist die Cranio-Sacral-Therapie. Sie verbindet präzise manuelle Wahrnehmung mit einem tiefen Verständnis für die Reaktionen des Nervensystems.
Auf diese Weise lassen sich Spannungsmuster, Schutzreaktionen und funktionelle Dysbalancen sichtbar machen, die mit groberen Methoden oft nicht erreichbar sind.
Therapie und Lehre – zwei Seiten derselben Arbeit
Ich arbeite seit vielen Jahren intensiv mit craniosacralen Verfahren – nicht nur als Behandler, sondern auch als Ausbilder. Als CSVD-zertifizierter Lehrer gebe ich die Inhalte der Cranio-Sacral-Therapie an Heilpraktiker, Ärzte, Therapeuten und Ausbildungsinteressierte weiter.
Die Lehrtätigkeit ist ein zentraler Bestandteil meiner beruflichen Entwicklung und vertieft mein eigenes fachliches Verständnis.
Warum viele Patienten von Cranio-Sacraler-Therapie besonders profitieren
Viele Patienten profitieren besonders von craniosacral orientierten Behandlungen, weil diese darauf abzielen, anhaltende Spannungs- und Alarmzustände im Körper zu verändern.
Durch die gezielte Arbeit am Nervensystem, an faszialen Strukturen und vegetativen Reaktionsmustern kann sich die körperliche Regulation wieder normalisieren. Dadurch erhalten Schmerzen, funktionelle Beschwerden oder Erschöpfung weniger „Dauerhaftigkeit“.
Weitere Naturheilkundliche Methoden beim Heilpraktiker in Magdeburg
Meine weiteren methodischen Schwerpunkte.
Neben der Cranio-Sacral-Therapie nutze viele weitere naturheilkundliche und manuelle Methoden.
Sie dienen dazu, unterschiedliche Beschwerdebilder differenziert zu behandeln – von akuten Schmerzen bis zu chronischen und komplexen Verläufen.
Heilpraktiker Magdeburg – Telefonisches Erstgespräch
Fragen kostet nichts
Ewig auf einen Termin warten und dann feststellen, dass Du in einer Praxis bist, wo man dir gar nicht helfen kann? So etwas gibt es bei mir nicht.
Wir klären vorab, ob ich dir in deinem individuellen Falle mit meinen Methoden helfen kann. Das Telefonat ist kostenfrei und unverbindlich.
Erst einordnen – dann entscheiden
Wenn du das Gefühl hast, dass dieser Ansatz zu dir passt
Wenn du einen Heilpraktiker suchst, der strukturiert, ruhig und ursachenorientiert arbeitet, können wir in einem ersten Termin klären, ob meine Arbeitsweise für dein Anliegen sinnvoll ist.
Über das Kontaktformular oder telefonisch kannst du mir kurz schildern, worum es dir geht – den nächsten Schritt besprechen wir dann gemeinsam.
Häufige Fragen zu meiner Arbeit als Heilpraktiker
Was macht einen guten Heilpraktiker aus?
Ein guter Heilpraktiker hört genau zu, verbindet mit seinem fachlichen Hintergrund die einzelnen Fakten und entwickelt daraus ein ganzheitliches Behandlungskonzept. Entscheidend ist nicht die Anzahl der Methoden, sondern die Fähigkeit, Beschwerden einzuordnen, Zusammenhänge zu erkennen und verantwortungsvoll zu behandeln.
Dazu gehören Erfahrung, fachliche Weiterbildung und eine klare Haltung gegenüber dem Patienten.
Worin unterscheidet sich Deine Arbeit von der eines Arztes oder Physiotherapeuten?
Meine Arbeit unterscheidet sich vor allem in der Herangehensweise. Als Heilpraktiker diagnostiziere und behandle ich Beschwerden mit einem funktionellen und regulativen Blick auf den Körper. Dabei stehen Zusammenhänge zwischen Nervensystem, Gewebe, Belastung und individuellen Anpassungsmustern im Vordergrund.
Im Vergleich zur ärztlichen Versorgung arbeite ich weniger leitlinien- und befundorientiert, sondern stärker ursachenbezogen. Gegenüber der Physiotherapie ist meine Arbeit nicht auf standardisierte Behandlungspläne beschränkt, sondern richtet sich individuell nach dem Gesamtbild des Patienten.
Wann ist der Gang zum Heilpraktiker sinnvoll?
Viele Menschen kommen zu mir, wenn Beschwerden über längere Zeit bestehen, sich nicht eindeutig erklären lassen oder immer wiederkehren. Auch nach erfolgter schulmedizinischer Abklärung kann eine heilpraktische Behandlung sinnvoll sein, um funktionelle, nervensystembezogene oder regulative Aspekte einzubeziehen.
Arbeitest Du ganzheitlich – und was bedeutet das konkret?
Ganzheitlich bedeutet für mich nicht „alles gleichzeitig“, sondern die richtigen Ebenen zur richtigen Zeit zu betrachten. Dazu können strukturelle, neurologische, vegetative oder psychosomatische Aspekte gehören. Welche Ebenen relevant sind, zeigt sich im Verlauf der Behandlung – nicht anhand eines starren Konzepts.
Wie läuft ein erster Termin bei Dir ab?
In einem ersten Termin geht es darum, deine Beschwerden, deine Vorgeschichte und deine aktuelle Situation einzuordnen. Ich nehme mir Zeit zuzuhören und Zusammenhänge zu verstehen. Erst danach entscheiden wir gemeinsam, welche Behandlung sinnvoll ist und wie der weitere Weg aussehen kann.
Hat Naturheilkunde etwas mit Glauben zu tun?
Naturheilkunde ist kein Glaubenssystem, sondern Teil einer jahrtausendealten medizinischen Tradition. Ihre Verfahren beruhen auf Beobachtung, Erfahrung und physiologischen Wirkzusammenhängen im Körper. Auch in meiner Arbeit geht es nicht um Überzeugungen, sondern um konkrete körperliche Reaktionen – insbesondere im Nervensystem und in regulativen Prozessen.